








Eine Plattenkritik:
"Trash Rock´n´roll, frühe BUTTHOLE SURFERS, Kaputtnik-Rock, THE CRAMPS, schrottige Psychedelia, englischsprachige SURROGAT u.ä. kommt einem dabei in den Sinn. Musikalische Virtuosität ist ein Fremdwort, doch genau das machte schon immer Punkrock aus. Was ist besser als zwei oder drei Akkorde? Genau: Einer! Hier geht es um Aggression, meterweise Bier, Albträume, verlorene Beziehungen, die Hölle, Pillen, grünspackige Monster und ähnlich elementare Dinge. Genau wie der Hamster auf dem Cover am Tisch festgenagelt wird, tackern SEXO Y DROGA einen in den Sessel. Musik zum LAUT hören und Bierflaschen an die Wand befördern." Danke, Popzine!
Und noch eine:
"Nun endlich ist es raus. Das erste ofÄzielle Machwerk des Berliner Self-Destructo Mob. In voller Fahrt brettert man ohne Notbremse die A9 des Rock hinauf und hinab im Versuch, die Beliebigkeit aktueller Veröffentlichungen und Darbietungen der Unterhaltungsindustrie mit absoluter Minimalisierung und Verrohung zu negieren. Und diese Band ist das personiÄzierte Nein zu allem was man unter guter Samstagabendunterhaltung im gemeinen Sinn versteht. Diese Band ist der Tod für alle MTV verwöhnten Rockluschies und Bad Girl Wanna Be‘s. „Excess is art“ hat mal jemand gesagt. Wenn das stimmt sind Sexo y Droga Meisterschüler in bester Iggy and the Stooges Manier. Ohne Rücksicht auf Verluste und live der Albtraum nicht nur provinzieller Veranstalter und ihrer Gäste - man hat schon Pferde vor der Apotheke kotzen sehen. Das Album ist ein gemeiner Angriff aus wabernd verzerrten Bass-läufen und trockenem Schlagzeug, mit wütendem Gesang, krei-schenden Gitarren und überzeugt durch Minimalismus, Stakkato und Persönlichkeit. Man erlebt die Stücke konzentriert, melodiös und kraftvoll. Man muss Glück haben mit ihnen, denn wie Sexo y Droga selbst verlauten lassen, ist‘s live ganz einfach: je früher der Abend desto aufrechter die Band, je später desto mehr am Boden und im Raum verteilt." Freshguide.
Zum
Revenge of the Spacedolls Festival schrieb die TAZ:
"... Zeit für Sexo Y Droga, und die gehörten nicht zum Konzertmenü.
Die waren eher eine Art Magenbitter, der Finger im Rachen. Wer bisher dachte,
eine Band wie Unsane sei die Spitze des magenzerwühlenden Gitarrenlärms,
wurde vor den Kopf gestoßen. Diese Band ist nicht zu toppen, brutaler
geht es nicht." mehr...
Und das schrieb die Dorfdisco über jenen Abend:
Vielleicht sollte man sich dazu vorstellen dass die Gruppe die ganze Nacht lang schon immer betrunkener werdend im Saal herumexsistierten (nur um ein paar Stunden später wieder ihren regulären Jobs nachzugehen ...), aber um fünf Uhr oder so war es dann soweit, die Gitarren brüllten, die Drums donnerten, die Sänger bellten, und das Maria löste sich in so einer Erfahrung niedergerissener Mauern auf. Ab da befand man sich in so einer Art Rock 'n' Roll Sacrificeartigen Gesamtwolke. Überall flogen Körper, Flaschen, Handys und weiss-Gott-was durch den Raum, die meisten rauften sich und schrien, lachten oder standen dazu nur erschrocken mit offenem Mund in den Ecken herum. mehr...
Auf www.dorfdisco.de gibt es u.a. auch noch folgenden Review zum Motormania Festival:
Im Oben –ohne Contest, wenn es denn so einen gab, hatten sie gegen Sexo
Y Droga sowieso keine Chance. Weil diese Band KILLS IT ALL, wie ich meine.
Selbst musikalisch stehen die noch für eine Zukunft in Rock. Wenn die
den 4ten Gang einlegen dann nicht in Geschwindigkeit, sondern was das weiterkommen
betrifft. Das hatte dann auch die letzte Band nach ihnen gemerkt. (...) ...und
Mika liess sich wieder ins Gerümpel fallen, bis ich das Gefühl nicht
mehr loswurde, als dass die Leute bald alles andere tottrampeln werden, nur
um einen Platz an Sexos Bühne zu haben. Wie sagt man? Nomen est Omen,
und da wissen wir jetzt, wer den Platz besetzt hält. mehr...
Und Oliver Shunt, el Maestro de la Dorfdisco führte dann auch das einzige Interview überhaupt mit Sexo Y Droga. Hier...